AUF GROSSER TOUR (Tag 6 / Donnerstag 15. Juni 2017)

Jetzt schreibe ich davon, wovon ich eigentlich viel mehr zu schreiben hätte: von der Grand Tour of Switzerland. Das ist ja – neben dem «E» – die Raison d’être auf meiner Reise. Zukünftig möchte ich auf die süffisante Frage «Ja, hast du denn die Grand Tour auch schon selber abgefahren?», ein knappes «Ja.» antworten können. «Ganz?» «Ganz.» Das Schöne dabei ist, dass ich gleichzeitig Kunde bin und fortlaufend Rückmeldungen von anderen Kunden auf der Tour erhalte. Die Kolleginnen und Kollegen der WAVE melden sich bei mir mit Lob und Kritik zu unserem Tourismus-Youngster.

Generell werden die Route, die Routenführung und ganze Idee in den höchsten Tönen gelobt. Mir geht es doch auch so, dass ich immer wieder staune ob der Schönheit unseres Landes. Heute zum Beispiel auf der Reise an Gruyère vorbei nach Gstaad, einer traumhaft lieblichen Gegend, die ich viel zu wenig gut kenne. «Hier komme ich bald zurück», denke ich mir dabei. Und dieser Gedanke äussern auch etliche Teilnehmende: Der Deutsche Kollege von Phoenix Contact wird im Herbst nochmals nach Locarno kommen oder der Zürcher Tesla-Fahrer werde seine Familie für die Tour überzeugen. Das Produkt «Grand Tour of Switzerland» sitzt und trifft die Erwartungen der Kunden – das ist doch eine solide Basis. Viele kritische Rückmeldungen nehme ich aber genauso mit: Die Foto-Spots stossen auf viel Sympathie und sind gesucht. Aber gefunden werden sie offensichtlich nicht so leicht. In Wildhaus mussten sich die Teilnehmenden per WhatsApp-Gruppe helfen, um den Standort zu lokalisieren. Dann ist die E-Grand Tour zwar gut bestückt mit Ladestationen, dank der Arbeit von unserem Partner Alpiq. Alle Ladepunkte zu finden ist jedoch noch eine Wissenschaft für sich: verschiedene Apps und Plattformen verweisen auf unterschiedlichste Anbieter – noch weit entfernt von kundenfreundlich.

Alle Akteure entlang der Route sind jedoch mit Begeisterung am Werk, das Produkt für die Kunden zu verbessern. Wir spüren dieses Involvement der Branche an den verschiedenen Haltepunkten: Bürgermeister, Tourismusdirektoren oder ganze Delegationen begrüssen jeweils die WAVE. Heute beispielsweise werden wir von Martin Bachofner, Direktor Gstaad Saanenland Tourismus, und seinem Team willkommen geheissen. Festzelte sind aufgebaut, Pasta dampft und wir dürfen sogar noch eine Führung durch Gstaad mitmachen. Unsere Branche scheint das Potenzial der Grand Tour zu erkennen und gibt sich ein. Und das ist gut so, ja sogar entscheidend für den zukünftigen Erfolg.

Die WAVE geht langsam dem Ende zu, die zwei letzten Etappen stehen an und leichte Melancholie über den baldigen Abschied schleicht sich ein. Die Grand Tour of Switzerland und insbesondere die E-Grand Tour stehen dagegen erst ganz am Anfang. Ich spüre da die Freude und die Lust auf mehr bei den Teilnehmenden und bei den touristischen Akteuren. Aus dieser Glut müssen wir mit der ganzen Branche ein regelrechtes 1. August-Feuer entfachen.

Soundtrack des Tages:

  • Recondite: Levo
  • Robert Miles: Children
  • The Avener & Phoebe Killdeer: Fade Out Lines

  

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s